Fusionsbiopsie der Prostata
Informationen in Kürze

Gerät: fusionsfähiges Ultraschallgerät
Lagerung: Urologenstuhl
Antibiotikum: möglich
Zugang zur Prostata: durch den Dammbereich
Art der Entnahme der Gewebeproben:
gezielte Proben aus verdächtigen Stellen und
systematische Proben aus der Prostata
stationärer Aufenthalt: möglich
Narkose: möglich
Einschränkungen:
- Stellen die weit außen, vorne, unten oder oben in der Prostata liegen, können nicht erreicht werden
- trotz Fusion können einige verdächtige Stellen nicht getroffen werden

Fachbegriff: transperineale Ultraschall-gesteuerte Prostatabiopsie nach Bildfusion von MRT-Aufnahmen im Ultraschallgerät

Zuerst erfolgt durch einen Radiologen eine MRT-Untersuchung der Prostata. Auf den Bildern werden mögliche gefährdete Areale markiert. Diese markierten Bilder werden von dem Urologen, der die Biopsie durchführt, in das Ultraschallgerät eingelesen und mit den Live-Bildern der Ultraschalluntersuchung überlagert, in der Fachsprache „fusioniert“. Durch die übereinandergelegten Bilder kann der Bereich für die Biopsie genauer definiert werden. Die Fusionsbiopsie durch den Damm ist eine Methode, bei der es nicht zum Kontakt mit Darmbakterien kommt. Dennoch führen einige Urologen diese Biopsie mit vorbeugender Antibiotika-Einnahme durch.

Für mehr Informationen zu dieser Fusionsbiopsie lesen bei Fusionsbiopsie durch den Dickdarm.

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