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Informationen in Kürze

Gerät: Ultraschallgerät
Lagerung: Urologenstuhl oder Liege
Antibiotikum: ja
Zugang zur Prostata: durch den Dickdarm
Art der Entnahme der Gewebeproben:
systematische Proben aus der Prostata
stationärer Aufenthalt: möglich
Narkose: ja, abhängig von der Probenanzahl
Einschränkungen:
-Dickdarmzugang
-präventive Antibiotika-Einnahme
-keine gezielten Proben aus verdächtigen Stellen
-Stellen die weit außen, vorne, unten oder oben in der Prostata liegen, können nicht erreicht werden

Fachbegriff: Transrektale Ultraschall-gesteuerte Prostatabiopsie

Die Sättigungsbiopsie verläuft genauso wie die herkömmliche Stanzbiopsie, nur mit dem Unterschied, dass eine größere Zahl von Gewebeproben aus der Prostata entnommen wird. In der Regel wird diese Methode erst dann eingesetzt, wenn über die herkömmliche Stanzbiopsie, also die Ultraschall-gesteuerte Biopsie durch den Dickdarm, kein Ergebnis gefunden werden konnte und der Verdacht auf einen Prostatakrebs weiterhin besteht.

Während bei der herkömmlichen Stanzbiopsie maximal 12 Proben entnommen werden, liegt die Probenanzahl bei der Sättigungsbiopsie bei mindestens 24 und kann auch bis zu 70 Proben betragen. Bei dieser Biopsie werden nur systematische Proben entnommen und man hofft, über die höhere Anzahl von Gewebeproben eine höhere Trefferquote zu erzielen bzw. die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass sich unter den Gewebeproben auch verdächtige Proben befinden. Bei dieser Biopsie besteht das Problem, dass verdächtige Stellen, die weit außen in der Prostata liegen, trotz hoher Probenanzahl nicht erreicht werden können. Viele Urologen führen diese Art der Biopsie unter Vollnarkose durch, insbesondere dann, wenn über 30 Proben gestanzt werden, weil es für den Patienten unangenehm werden kann.

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